Länge: |
12,50m |
Breite: |
2,70m |
Tiefgang: |
1,50m |
Verdrängung: |
5,3to |
Rumpf: |
Mahagoni Karweel |
Deck: |
Teak |
Segelfläche: |
75qm vermessen |
Großsegel |
50qm |
Genua I: |
65qm |
Genua III: |
30qm |
Spinnaker: |
130-200qm |
Rennbesatzung: |
5 |
Kojen: |
5-7 |
Selbstlenzendes Cockpit
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Einbaumaschine oder Aussenbordmotor im Schacht
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Die meisten Schiffe sind mit Rollfockanlagen und selbstholenden Winschen ausgerüstet, sodass beim Tourensegeln eine Crew von 2-3 Personen ausreichend ist. |
Auf den Plänen unterhalb, welche im November 1912 von Fritz Naglo erstellt wurden, sind neben dem selbstlenzenden Cockpit und der Lenzpumpe auch die Sofabänke, ein Klapptisch, die Klappkoje “für den
bezahlten Mann vor dem Mast”, ein Kleiderschrank, das WC sowie ein Waschtisch, eine Pantry mit Tellerbort sowie ein Eisschrank unter dem Cockpit eingezeichnet. Auch heute bietet ein 75qm Nationaler
Kreuzer den entsprechende Raum und gediegenen Comfort, um selbst längere Touren als rundum angenehm erleben zu können.
Bei leichten Windbedingungen erreicht ein 75er hoch am Wind bereits eine Geschwindigkeit von knapp 5kn und gehört damit zu den schnellsten Schiffen am Bodensee. Die Yachten sind mit 2-3 Schnellreffs ausgestattet und auch bei hartem Wetter sicher und gut zu segeln.
Unten abgebildet eine Gaffel-Takelage aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Mitte der 20er-Jahre wurden die Schiffe dann hochgetakelt.
Die Abbildung rechts zeigt ein Rigg, welches bis ca 1950 zur Anwendung kam. Auffallend hier das sehr kleine Vorsegeldreieck im Verhältnis zum Großsegel.
Die Abbildung rechts oben zeigt hingegen ein modernes 9/10-Rigg. Solche Takelagen schmücken die 75er seit ca. 1980.