75qm Nationale Kreuzer Klasse Bodensee e.V.
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News

2006

09.12.2006 Traditionell fand wieder in Konstanz das diesjährige Wintertreffen am ersten Dezemberwochenende statt. Im Rahmen des harmonischen und fröhlichen Zusammenseins lies man bei excellentem Essen die abgelaufene Saison revue passieren, mit SORBAS wurde ein würdiger Ranglistensieger geehrt und AQUARIUS für die meisten Regattateilnahmen ausgezeichnet. Besondere Erwähnung fand die bei allen sehr beliebte Dolce Far Niente. Gezeigt wurden die “Bilder der Saison 2006” sowie ein Film über den Windteufelcup in Meersburg. Die wunderschöne Saison 2006 wurde somit würdig beendet und die Freude auf die kommende Saison war schon im Keim zu erspüren.


08.10.2006 Mit zwei souveränen Siegen für SORBAS beim Karle-Gutmann-Gedächtnispreis in Konstanz sowie bei der Überlinger Herbstregatta ging eine tolle und windreiche 75er-Regatta-Saison zu Ende. Insgesamt 20 Wettfahrten wurden bei 7 Regatten gesegelt, wobei 80% der am Bodensee beheimateten Schiffe in diesem Jahr bei diesen Regatten aktiv waren. Dies sind jeweils neue Rekorde. Ebenso steuert diese Web-Seite einem neuen Rekord entgegen. Nun Anfang Oktober wurden bereits die Zahlen der Besuche und Seitenaufrufe des gesamten Vorjahres (2005: 102.000 Aufrufe) überschritten. In die Bildergalerie wurden neue Fotos von den Regatten der vergangenen Saison eingefügt. Im Mitgliederbereich können neue Fotos von der Dolce Far Niente 2006 betrachtet werden. Die Regatta-Rangliste 2006 wurde ebenfalls aktualisiert. Hierbei sollte eine bessere Gerechtigkeit als bisher erzielt werden. Die Ranglisten berechungs-Version vom Januar diesen Jahres stellte sich hierbei als unzureichend heraus. Eine neue Version wurde daher entwickelt. Diese kann mit der alten Version und der Version vom Januar 2006 im Einzelnen verglichen werden. Und natürlich wurde der Kalender bis zum Ende des Jahres aktualisiert. Somit können wieder die Kalenderblätter als Desktop-Hintergrundbild herunter geladen werden.


14.08.2006 “Dolce Far Niente” Bei diesen Worten stellt man sich unwillkürlich einen sonnigen windlosen See sowie laue Sommernächte vor. Nun, die 75er Dolce Far Niente 2006 stand unter einem anderen Stern. Die Flotte wurde bereits bei der Anreise von einer Front von 7 Bft. mit Starkregen durchgewaschen. Nach der Ankunft in Überlingen wurde alles notdürftig trocken gelegt. Vielleicht war es gerade das Wetter, was die knapp 40 Teilnehmer enger zusammen rücken lies. Nach einem Apero und Begrüßungsworten durch die 2. Vorsitzende des BYCÜ wurde ein “75-Teller” gereicht. Der Abend wurde bei toller Musik zu einem wunderschönen Erlebnis. Am nächsten Morgen dann bei schönerem Wetter fand schliesslich eine Stadtführung durch Überlingen statt. Die Segler konnten sich von Überlingens Handel und Weinbau, den enstprechenden Gebäuden und Befestigungsanlagen sowie zahlreichen netten Anekdoten beeindrucken lassen. Kurz nachdem die stolze Flotte von neun 75ern ausgelaufen war, wurde diese wieder geduscht. Die erste Familienregatta führte über die Wetterboje vor Wallhausen im Slalom um die Würfel an der Entnahmestelle der BWV und um die letzte Bahnmarke vor der Wagner-Werft in Bodman, das Begleitschiff “Lina”. Zahlreiche Schikanen und Sonderaufgaben waren zu bewältigen. Nachdem die schönen Schiffe in einem gigantischen “Päckle” im Hafen des YLB in Ludwigshafen vertäut waren, wurde im “Adler” ein Apero gereicht. Zum anschliessenden Barbeque erklang mexikanische Musik, zu der später auch getanzt wurde. Die Preisverleihung brachte einige Überraschungen mit sich, sodass durch die gehobene Stimmung der Abend recht lustig und lang wurde. Nachdem es am Morgen auch nach dem Frühstück noch regnete, sah man sich zu einem Frühschoppen unter dem Zeltdach auf der Hafenmole gezwungen. Und dies zeigte offensichtlich seine Wirkung: Der Regen hörte auf, es kam etwas Wind auf und man konnte auslaufen. Wieder führte die Familienregatta um einige Bahnmarken. Nachdem zunächst der Wind abstellte und die Amada unter Motor Richtung Überlingen strebte, riß der Himmel vollends auf und bei Sonne und 3 Bft. konnte rasch der Hafen in Staad unter Segeln angelaufen werden. Nachdem die 75er-Klasse dort bei Freibier vom LSV-Präsidenten begrüßt worden war, ging es zum Abendessen ins Hohenegg. Und dort erlebte die Dolce Far Niente Ihren Höhepunkt: Die Preisverleihung wurde zum Improvisationstheater erster Klasse, in welches sich alle Mannschaften spontan einbrachten. Dieses gipfelte darin, dass in Schnapsflaschen eingefangene “Bugwellen vom Seezeichen 22” einfach vom Preisrichter ausgetrunken wurden und aus einer Hosentasche ein ganzer frischer Fisch gezaubert wurde. Dies war jedoch nicht der einzige Beweis für “Badische Raubfischerei” an diesem Abend. Die bereits brodelnde Stimmung wurde spielend zum Überkochen gebracht, als von besagtem “Fisch-Zauberer” das Bodan X-tett, welches ein Stockwerk tiefer geradeeben bei einem Geburtstag aufgetreten war, mit ein paar Viertele bestochen und zum Spontanauftritt animiert wurde. Vermutlich haben diese in schwarz gekleideten Herren mit den bunten Kravatten bei Ihren acapella-Darbietungen schon einiges erlebt, sicherlich jedoch noch keine 75er-Far Niente auf dem Siedepunkt. Nach dieser ausgelassenen Feier schwelgte man am nächsten Morgen noch in den Erinnerungen des am Vorabend Erlebten. Hier wurden bereits Pläne für die nächste Dolce Far Niente geschmiedet und man war sich einig, dass man auch im nächsten Jahr keinesfalls fehlen dürfe. Der eine oder andere Regenschauer verlängerte dann den Aufenthalt in Staad noch bis in den frühen Nachmittag, bevor sich alle Yachten und Crews auf ihren Heimweg machten. Sicherlich waren es vier wundervolle Tage und ein tolles Erlebnis. Mit Sicherheit aber hat diese Veranstaltung eine Bezeichnung absolut verdient: “Dolce Far Niente”.


01.08.2006 Bei der diesjährigen Ost-West- Regatta waren drei 75er am Start. Und endlich hatte es mal wieder etwas Wind, sodass es nicht die erwartete Hitzeschlacht wurde. Wie immer ganb es bei dem frühmorgendlichen Start vor Bregenz eine tolle Stimmung und Kulisse. Teils unter Genua, teils unter Spi ging es mit einer kleinen Flautenzone, als die Windsysteme wechselten nach Konstanz, wo Falke vor Aquarius und Windsbraut die Ziellienie kreuzte.


18.07.2006: Kaiserwetter wurde den 75ern beim diesjährigen Windteufelcup in Meersburg geboten. 4Bft. aus Nordost bei wolkenlosem Himmel liessen drei Wettfahrten am Samstag zu. Bei der zuerst gestarteten Mittelstrecke waren die 6 gestarteten Yachten anfangs noch eng beieinander. Auf der rechten Seite des Feldes gerieten jedoch Sorbas und Falke in eine Flaute und fielen weit zurück. An der ersten Bahnmarke in Romanshorn führte Föhn vor Aquarius und Passat. Es folgte eine Kreuz hinüber nach Immenstaad, wobei sich Petrus und Passat durch einen Rechtsdreher an die Spitze des Feldes setzen konnten. Petrus konnte den knappen Vorsprung auf einem geschrickten Kurs zurück nach Meersburg verteidigen, obwohl Passat mit zahllosen Angriffen versuchte, in Luv oder Lee durchzubrechen. Auf den weiteren Plätzen folgten Aquarius, Föhn; Falke und Sorbas. Im zweiten Lauf, einem up-and-down-Kurs, führte Sorbas rasch das Feld an. Bei böigen drehenden Winden machten die Überlinger zu wenige Fehler, als dass Passat und Petrus eine Chance gehabt hätten. Im dritten Lauf hatten die drei Schiffe Sorbas, Petrus und Passat noch Chancen auf den Gesamtsieg. Sorbas patzte jedoch beim Start. Passat erwischte nach einem Leestart einen kleinen Linksdreher. Doch Petrus konnte noch knapp vor Passat passieren und wendete knapp in Luv. Passat parierte dieses Manöver durch ein leichtes Abklemmen, wodurch Petrus nicht richtig in Fahrt kam und zurück fiel. Passat führte ab diesem Zeitpunkt das Feld sicher an, bevor Sorbas, wie gewohnt sehr stark bei diesen Bedingungen, immer mehr von hinten aufkam. Doch der Vorsprung konnte noch bis ins Ziel gerettet werden. So siegte Passat gesamt vor Sorbas, Petrus, Aquarius, Falke und Föhn. Zu erwähnen sei noch, dass eine Aphrodite 101 den Versuch, sich unbemerkt auf Steuerbordbug vor Falke durchzuschleichen, mit einem nahezu Totalschaden büßen musste. Die kleinen Schrammen am Bug des Falken werden leicht gerichtet werden können; die Wunden, die die Seele des Eigners erlitten hat, dürften sicherlich tiefer gewesen sein.


21.06.2006: Bei der Rund Um 2006 zeigte sich der See wieder einmal von seiner abwechslungsreichen Seite. Mit Gewitterabwinden aus Süden gings bei 4 Bft. raumschots richtung Meersburg. Ein herrliches Bild! Auf Höhe Langenargen waren die sechs gestarteten 75er Spazzo, Falke, Aeolus, Aquarius, Petrus und Passat noch eng beieinander. Auf Höhe Immenstaad kam dann die Dunkelheit über das Feld und man verlor sich aus den Augen. Nach der Meersburger Tonne konnte sich Passat mit einem Schlag hinaus auf den See entscheidend absetzen. Im Überlingersee der übliche Wechsel aus Flaute, leichten wechselnden Winden, Blitz und Donner und immer wieder Platzregen. Unter Spinnaker zogen die Yachten langsam durch diese bedrohliche Szenerie. Glücklicherweise wurde man von Gewitterböen verschont. Bis nach Romanshorn gings bei leichten Winden sehr zäh voran, bis im Obersee ein schöner Rheintäler die Yachten zügig ins Ziel brachte. Passat kam dort als 30. Schiff gesamt, als erste Traditionsyacht und als erster 75er mit über 2 1/2 Stunden Vorsprung auf Spazzo an. Die weiteren Verfolger folgten dann im Minutentakt: Petrus vor Falke. Aeolus.erreichte das Ziel weitere zwei Stunden später. Insgesamt wieder einmal eine ruhigere Rund Um.


29.05.2006: Mit insgesamt sechs spannenden Wettfahretn fand am Wochenende die Bodenseemeisterschaft vor Romanshorn statt. Am Ende siegte Passat nur wegen eines technischen Defektes an Bord des Sorbas knapp. Nach dem ersten Tag mit drei Wettfahrten bei 3-4 Bft. führte noch Passat mit drei Punkten Vorsprung relativ deutlich vor Sorbas und Petrus, anschliessend folgten Aeolus vor Falke und Fifty-Fifty. Am nächsten Morgen wehte es dann noch etwas kräftiger. Und das war “Sorbas-Wetter”. Mit zwei souveränen Laufsiegen setzte sich Sorbas vor Passat an die Spitze des Feldes. Als man es schon nicht mehr erwartete, startete Regattaleiter Adi Gerlach die sechste Wettfahrt bei sehr harten Bedingungen. In der Startvorbereitung rutschte bei Sorbas die Genua aus dem beschädigten Profilstag. Da ausser Falke und Passat alle anderen bereits den Hafen aufgesucht hatten, trugen diese beiden ein Matchrace aus, welches Passat für sich entscheiden konnte und sich damit den Gesamtsieg sicherte. Sorbas wurde dennoch knapp Zweiter vor Petrus, Falke, Aelos und Fifty-Fifty. Sechs harte Rennen verlangten den Crews und Schiffen vieles ab. Doch so hatte man bei einer einzelnen Regatta bereits so viele Wettfahrten gesegelt, wie im gesamten Jahr zuvor.


23.04.2006: Nachdem es nun genügend Wasser im See hat und der lang ersehnte Frühling endlich da ist, wächst die Lust, endlich wieder zu segeln. Die ersten 75er schwimmen schon und es wird nicht mehr lange dauern, bis unsere schönen Schiffe wieder im sportlichen Wettstreit gegeneinander antreten. Und bald wird es wieder so sein, dass wir gemütlich in lauen Sommernächten bei einem (oder zwei) Gläsern gutem Wein beisammen sitzen und über die Regattaerlebnisse des Tages diskutieren und schwärmen. Mit ein paar Klicks kann man sich hier schon etwas auf die neue Saison einstimmen und mit dem nötigen “Material” im Shop “Line 75” eindecken. Auf geht’s in eine schöne und spannende Saison 2006!


05.02.2006: Nun das erste Update im neuen Jahr mit den Regattaterminen 2006 und im geschützten Mitgliederbereich mit der Auswertung der 75er-Umfrage. Und natürlich wieder mit den Kalenderbildern 2006 als Desktop-Hintergrund zum herunterladen. Unter “Line 75” können lebenswichtige 75er-Fan-Artikel bestellt werden. Und auf mehrfachen Wunsch wurde eine Mannschaftsboerse eingerichtet, welche bei Crewmangel Abhilfe schaffen soll. Für die zahlreichen Besuche auf dieser Seite im Jahr 2005 mit der neuen sagenhaften Rekordzahl von über 102.000 Seitenaufrufen sagen wir herzlichen Dank. Auch in diesem Jahr werden wir versuchen, die 75er-Klasse hier sportlich, lebendig und stets aktuell zu präsentieren. Und natürlich wird es vom 03.-06. August 2006 die zweite Auflage der 75er-Far Niente geben. Nachdem die erste Auflage 2005 so großen Anklang gefunden hat, ist diese Veranstaltung aus dem Jahresprogramm bereits jetzt nicht mehr wegzudenken. Nähere Informationen hierzu werden hier laufend aktualisiert veröffentlicht werden.

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